Montag, 28. Dezember 2009

TAZ berichtet bereits über Platzprobleme beim 26c3

Wenn bereits die TAZ über Platzprobleme beim 26c3 berichtet muss die Situation schon schlimm sein. Mittlerweile weiß ich von einigen, die sonst immer hier sind, dass sie keine Karten bekommen oder es garnicht erst versucht haben. Zwar ist die Qualität der Vorträge noch immer erstklassig, jedoch ist dies ja nicht der einzige Aspekt des Kongresses. Die Qualität leidet deutlich, wenn man nicht mehr persönlich mit Leuten in Kontakt kommen, an Workshops teilnehmen oder wie gewohnt gemeinsam an Projekten arbeiten kann. Fakt ist, dass dieses Jahr deutlich spürbar ist, dass die Szene unter dem zu kleinen BCC leidet. Besonders vor Ort und bei Twitter wurde dies am ersten Tag deutlich. Laut TAZ sieht der CCC keine Ausweichmöglichkeit in Berlin, um den Congress in den kommenden Jahren in ausreichend geräumiger Umgebung zu veranstalten. Falls es diesen Ort innerhalb der Hauptstadt wirklich nicht geben sollte könnte man ja darüber nachdenken die Stadt zu wechseln. In anderen Städten gibt es da durchaus Möglichkeiten.

26c3: Here Be Dragons

Der Chaos Computer Club veranstaltet zum 26. mal seinen jährlichen Congress. Dabei wird die Veranstaltung zunehmend politisch.

Zum ersten mal hielt der Club die Keynote der Veranstaltung selbst. Der Sprecher Frank Rieger schwor in seiner Rede die Hacker- und Netzgemeinde auf ihre Verantwortung für die Gesellschaft ein. Diese soll helfen die unbekannten Herausforderungen zu Meistern, die uns in Zukunft erwarten. Wie soll zum Beispiel in Zukunft mit dem immer weiter wachsenen Hunger nach Daten und den neuen Möglichkeiten der Überwachung umgegangen werden? Diese Themen stehen bereits im Schatten aktueller politischer Ereignisse. Die Vorratsdatenspeicherung stellt alle Bürger unter Generalverdacht. Hier wartet man auf das Bundesverfassungsgericht, das entscheiden wird, ob es rechtens ist diese Daten zu erfassen. Dies ist nicht der erste Fall in dem das Bundesverfassungsgericht gegen die Gesetzgebung entscheidet. Auch beim Einsatz des Bundestrojaners und von Wahlcomputern wurde die Regierung in ihre Schranken gewiesen.
'Man könnte meinen was zwischen uns und dem Überwachungsstaat steht, sind die Inkompetenz Überwacher und das Bundesverfassungsgericht.'
Eine immer größere Bedrohung wird dabei besonders die Zensur des Internets. Hier versuchen immer mehr Staaten die im Internet veröffentlichten Inhalte unter Kontrolle zu bringen und Verschlüsselung zu unterbinden.

Der Bürger als Nummer

Kritisiert wurde auch das ungleichgewicht des Staates beim Umang mit Daten. Wo auf der einen Seite der Datenschutz unter dem Vorwand der öffentlichen Sicherheit für die Bürger immer weiter aufgeweicht wird, nutzt der Staat dies, um Informationen seinen Bürgern vorzuenthalten. Ein prominentes Beispiel sind die Toll-Collect-Verträge, die unter dem Vorwand von Betriebsgeheimnissen verschlossen gehalten wurden. Somit konnte der Wähler nicht nachvollziehen, ob die Regierung diese Verträge zu seinem Vorteil verhandelt hat. An den Daten der Bürger bedient man sich jedoch gerne weiter. Der Bürger wird dabei immer mehr zu einer Nummer, die in zentralen Datenbanken verwaltet wird. Techniken wie Scoring führen dazu, dass Menschen in Schubladen klassifiziert werden. Kritisiert wurde hier vor allem eine Entwicklung, die sich in den Niederlanden beobachten lässt. Personen von denen man glaubt, dass sie sich nicht rechtmäßig verhalten, aber ihnen nichts nachweisen kann, werden vom Staat gemobbt. Die Personen haben einfach mehr Pech als andere und kommen häufiger in staatliche Kontrollen.

Maßnahmen

Um diese Entwicklungen zu stoppen wurden verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen. Geschäftsführungen sollen Verantwortung für Datenschutzvergehen übernehmen. Es soll ein Auskunftsrecht für alle Bürger an die über sie vom Staat gespeicherten Informationen eingeführt werden. Außerdem wird eine Stiftung für Datenschutz vorgeschlagen, die Scorings über den Datenschutz bei Unternehmen erstellt. Betont wurde die Notwendigkeit eines unabhängigen BSI. Aktuell wird das BSI zu einer Überwachungsbehörde umgebaut, welche die Kommunikation von Bürgern mit den Behörden überwacht. Das BSI untersteht dabei dem Innenministerium.

Kein Recht auf Reichtum

Angesprochen wurde auch die Notwendigkeit neue Einnahmequellen für Künstler zu schaffen. Es müsse eine Möglichkeit geschaffen werden Kunst zu finanzieren, ohne die Möglichkeiten der Gesellschaft einzuschränken. Kritisiert wurde, dass Bibliotheken ihren Aufgaben nicht nachkommen, da DRM verhindert, dass sie Werke uneingeschränkt zur Verfügung stellen können. Klargestellt wurde dabei, dass es kein Recht auf Reichtum gibt. Der Staat solle daher selbst Werke kaufen und Künstlern einen angemessenen Preis für ihre Werke zahlen. Welche Künstler diese Zuwendungen erhalten bestimmt dabei die Bevölkerung.

Verteidigung des liberalen Lebensraums

In Zukunft werden dezentrale Systeme an Bedeutung dazu gewinnen. Aufgrund den politischen Bedrohungen wird man sich in Zukunft nicht mehr darauf verlassen können zentrale Systeme verteidigen zu können. Ein Beispiel ist das Projekt Wikileaks, das Dokumente veröffentlicht, die von Oranisationen oder Regierungen geheim gehalten werden sollten. Laut Frank Rieger kann der Vorsprung in der Nutzung von Online-Medien dazu genutzt werden, um Anliegen Gehör zu verschaffen. Dies ist besonders vor dem Hintergrund wichtig, da Offline-Medien immer weiter an Bedeutung verlieren. Begriffe zu setzen ist eine der Stärken der Gemeinschaft geworden. So wurde mit Zensursula ein Begriff geprägt der sich durch die Diskussion in den Medien gezogen hat. In Zukunft werden Methoden benötigt, um unabhängig von Dienstleistern zu publizieren. Negativbeispiele sind Wikipedia und YouTube wo Inhalte leicht entfernt werden können.

Sonntag, 27. Dezember 2009

Also wenn der ARD verboten werden soll kostenlose Apps für das iPhone anzubieten, warum zahle ich dann GEZ für mein Handy?

26c3: Handy-Verschlüsselung gebrochen

Wurde auf dem letzten Chaos Congress noch verkündet, dass die DECT-Verschlüsselung von Funk-Telefonen gebrochen wurde stehen nun GSM und UMTS vor einem Scherbenhaufen.
Die Sprecher Chris Paget und Karsten Nohl machten deutlich, dass sich die nötige Hard- und Software für knapp $1500 aus existierenden Komponenten zusammenbauen lässt. Weiterhin zeigten sie auf, dass die bestehenden Sicherheitslücken bereits von kommerziellen Anbietern ausgenutzt werden. Die einzige Möglichkeit zur Zeit abhörsicher mit dem Handy zu telefonieren ist es verschlüsselte VoIP-Verbindungen über den Datenkanal zu nutzen.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Microsoft verliert Klage gegen ein Trivialpatent

Microsoft darf in Zukunft seine Textverarbeitung Word nicht mehr verkaufen und muss zudem 290 Millionen Dollar an den Kläger i4i zahlen. Die Entscheidung ist absurd und könnte zahlreiche weitere Entwickler gefärden. Die Firma hält ein Patent, dass die Trennung von Inhalt und Struktur eines Dokumentes schützt. Dies betrifft also eigentlich jedes Template-System bei dem ein und dieselbe Vorlage für mehrere Webseiten oder Dokumente verwendet wird.

A system and method for the separate manipulation of the architecture and content of a document, particularly for data representation and transformations. The system, for use by computer software developers, removes dependency on document encoding technology. A map of metacodes found in the document is produced and provided and stored separately from the document. The map indicates the location and addresses of metacodes in the document. The system allows of multiple views of the same content, the ability to work solely on structure and solely on content, storage efficiency of multiple versions and efficiency of operation.

Trivialpatente sind so schon schlimm genug, aber den Umgang mit einem offenen Standard zu patentieren gibt dem nochmal ein bißchen mehr Würze. Man kann nur hoffen, dass Microsoft und die Industrie dieses Negativbeispiel ernst nimmt und die Lobby gegen Software-Patente stärker wird. Besonders in Europa wo diese Trivialpatente alle Jahre wieder an die Tür klopfen.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Neue Dimension der Überwachung von Demonstranten

Wie die TAZ berichtet hat die Polizei in Kopenhagen Demonstranten von als Presse getarnten Polizisten mit Filmkameras überwacht und die Bilder live in die Zentrale übertragen. Es kommt noch besser: Andere als Demonstranten getarnte Polizisten wurden dabei beobachtet Demonstranten dazu angestachelt zu haben sich mit Polizisten anzulegen. Anschließend halfen sie die Demonstranten festzunehmen. Willkommen in Europa, einer Welt voller Gleichheit und dem unantastbaren Recht auf freie Meinungsäußerung.

Zu Weihnachten nichts neues

Wünscht die Süddeutsche, die Weihnachtspost deutscher Soldaten aus Afghanistan veröffentlich. Sehr lesenswert. Weiß schon warum ich um die Bundeswehr bisher einen großen Bogen gemacht habe.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Schwangere vor das Kriegsgericht

Wer während seines Einsatzes im Irak ein Kind zeugt wird von der US-Armee vor das Kriegsgericht gestellt. Egal ob Männlein oder Weiblein. Das wird die Motivation unter den Soldaten bestimmt verbessern. Soldaten die Kinder zeugen gelten laut Befehlshaber als Kammeradenschweine, die ihre Kameraden aus egoistischen Motiven unnötig belasten.

Holland führt Drogenpass ein.

Drogen gibt es in den Niederlanden bald nur noch für Einheimische. Wer in Coffeeshops einkaufen möchte muss sich bei den Gemeinden registrieren und einen Ausweis beantragen. Dieser Ausweis beinhaltet wahlweise ein Lichtbild oder einen Fingerabdruck. Diese Maßnahme dürfte nicht nur Touristen abschrecken. Wer würde dem Staat schon gerne mitteilen, dass er Drogen konsumieren möchte. Den Mitarbeitern in der Gemeindeverwaltung kann man ja sicher vertrauen ...

Montag, 21. Dezember 2009

Google verschenkt 20 Millionen Dollar

Google spendet dieses Jahr zu Weihnachten $20 Millionen an Hilfsorganisationen. Klingt nicht viel für ein Unternehmen wie Google, aber das sind immerhin 2% des Unternehmensgewinns. Dem Beispiel sollten vielleicht mal mehr Unternehmen folgen.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Die russische Postbank

Russland wird aus seiner Post eine Bank machen. Wohl so ähnlich, wie wir das aus Deutschland kennen. Begründet wird dies damit, dass die Russen dem wild wuchenden privaten Bankensystem misstrauen. Ob das Vertrauen bei der maroden russischen Post größer sein wird wage ich mal zu bezweifeln.
Frau Merkel warnt davor die Erfolge des Klimagipfels kaputt zu reden. Viel wichtiger sollte es jedoch sein dieses Disaster nicht schön zu reden. Ich erinnere nochmal, der erste Klimagipfel war vor 17 Jahren. Wollen wir uns weitere 17 Jahre Zeit lassen bevor wir wirklich etwas unternehmen?

Freitag, 18. Dezember 2009

Titanic zum Klimagipfel


Wieder einmal sehr passend. Der aktuelle Titanic-Startcartoon zur Lage in Koppenhagen :)

Die Verteidigungsarmee

Die Bundeswehr soll in Afghanistan "den Frieden sichern". Wie die Zeit berichtet darf sie aber keine Kampfhandlungen ausüben, wenn keine Kampfhandlungen ausgeübt werden.

Das Bundesverteidigungsministerium sieht eine gezielte Tötung von Gegnern – wie sie angeblich beim Luftangriff in Kundus stattgefunden hat – nicht vom Bundestagsmandat für Afghanistan gedeckt.

Heißt das, die Bundeswehr muss warten bis sich der Selbstmord-Attentäter in die Luft gejagt hat, bevor sie auf ihn schießen dürfen? Ich mag die Vorstellung, dass wir dort im Krieg sind ja nicht sonderlich, aber ich glaube kaum, dass sich so die Lage in der Region verbessert.

Happy 17 Jahre Klimawandel!

Vom 30. April bis zum 9. Mai fand 1992 die erste Klimakonferenz in Rio statt. Mehrere Konferenzen und 17 Jahre später sind wir noch immer nicht weiter als zuvor. Vor allem die USA haben sich nicht nennenswert bewegt, obwohl gerade sie in den vergangenen Jahren unter dem Klimawandel leiden mussten. Man erinnere sich, dass New Orleans 2005 fast im Meer versunken ist. Aber wir haben ja sicher noch ein paar Jahre zeit um zu handeln ... Man stelle sich mal Deutschland vor 1000 Jahren vor und sehe sich dann mal um. An sich ist der Planet eh schon fast tot.

Ach nee die Zweite ...

Auch die Taz hat den Sinneswandel bei der Verräterpartei bemerkt und einen Artikel dazu geschrieben.

Montag, 14. Dezember 2009

Alles was was Sie sagen kann gegen Sie verwendet werden.

Guttenberg reagiert wie ein in die Ecke gedrängtes Raubtier, wird bissig, knurrt und sagt lieber mal nichts ...

Samstag, 12. Dezember 2009

Krankenkassen fehlen über 2,1 Milliarden €

Im Gesundheitsfond der 184 gesetzlichen Krankenkassen fehlen über 2,1 Milliarden Euro. Ja richtig, dass sind 184 verschiedene Krankenversicherungen. Betriebswirtschaftlich ein absoluter Alptraum. Es ist ja nicht so als ob es hier um wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit gehen sollte. Die meisten Leistungen sind eh vom Staat vorgegeben. Sie sollte statt dessen ja eine ähnliche Funktion haben, wie die Arbeitslosen oder Rentenversicherung. Ich bin hier ja für eine Bürgerversicherung. Es kann nicht sein, dass Besserverdiener sich in die privaten Versicherungen flüchten und so der Gemeinschaft Geld vorenthalten. Es ist ja auch kein Wunder, dass hier die Beiträge niedriger sind. Wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt braucht halt selten ein neuen Knie.

USA beschließt strengere Regeln für Banken

Eine stärkere Kontrolle durch den FED, größere Reserven für spekulative Geldanlagen und eine Verbraucherschutzbehörde für Finanzkunden. Diese neuen Regeln hat den Kongress der USA beschlossen. Hieran sollten sich die Europäer vielleicht mal ein Beispiel nehmen, statt Zentralbanken durch die Regierungen kontrollieren zu wollen.

Noch mehr Bauernopfer?

Auch Guttenberg gerät durch die Geschichte mit den Tanklastern in Afghanistan immer mehr in Bedrängnis. Ein Bericht der Spiegels legt nahe, dass es sich bei der Entlassung von Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan und Staatssekretär Peter Wichert um Bauernopfer handeln könnte. Diesen wurde vorgeworfen dem Ministerium Informationen vorenthalten zu haben.

Ach neee ....

Das fällt denen ja früh ein. Auf einmal fordert Scholz von der SPD "löschen statt sperren" und will das Zugangserschwerungsgesetz kippen. Das hätten die sich mal früher überlegen sollen. Wer kann die Partei noch ernst nehmen?

Montag, 7. Dezember 2009

Schon GEZahlt? Volle Gebühr für alle Empfangsgeräte.

Wenn es nach der GEZ geht zahlt in Zukunft jeder, der ein beliebiges Empfangsgerät besitzt die volle GEZ-Gebühr. Fernsehen, Radio und Computer werden dann gleich geschaltet und eine Abgabe auf Haushalte erhoben. Daher werden demnächst für alle 18€ im Monat fällig. Beim Radio wirkt das schon unverhältnismäßig, aber immerhin hat jeder die Wahl ein Radio zu besitzen oder nicht. Wer mit einem neuartigen Empfangsgerät am Internet-Dingsbums teilnehmen möchte hat diese Wahl leider nicht. Wir erinnern uns, ARD und ZDF veröffentlichen Inhalte frei zugänglich im Internet und wollen dafür bezahlt werden. Dabei hat sie wohl kaum jemand darum gebeten. Wem das noch nicht absurd genug ist, die Verlage finden die Idee total dufte und hätten auch gerne Geld von euch. Qualitätsjournalismus und so ...

Samstag, 5. Dezember 2009

Nach dem Minarett-Verbot in der Schweiz folgt der nächste Schritt.

In der Schweiz sollen die Bürger künftig besser vor Überfremdung geschützt werden. Das Minarett-Verbot war hier erst der Anfang. Zukünftig haben Anhänger des Islam Armbinden mit Halbmond gut sichtbar am Körper zu tragen. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass sich jeder christliche Bürger der Schweiz gezielt vor dem Kontakt mit der islamischen Kultur schützen kann. Insbesondere für Kinder soll die Kennzeichnungspflicht gelten, damit sich Eltern bewusst sind, durch welche Spielgefährten ihren Kindern ein intolerantes, radikales und frauenfeindliches Weltbild vermittelt werden könnte.

Diese Maßnahme soll zu einem besseren Miteinander der Kulturen führen. Sollte dies nicht ausreichen wird eine öffentliche Verbrennung des Koran als abschreckende Maßnahme nicht ausgeschlossen.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Koenig der Schweiz

Also was Aaron Koenig da in seinem Blog absondert ist ja wohl die Höhe.

"Eine politisch-totalitäre Bewegung, die sich anderen Glaubens- und Denkrichtungen überlegen fühlt und den Anspruch hat, Andersdenkende zu bekehren und gegebenenfalls zu töten, steht hingegen nicht unter dem Schutz der Religionsfreiheit - denn Freiheit geht immer nur so weit, wie sie die Freiheit eines anderes nicht verletzt."

Man sollte eigentlich meinen, dass gerade Piraten über Vorurteilen stehen. Nicht nur, da sie selbst oft zum Opfer dieser werden ...

Aber Muslimen generell zu unterstellen sie würden einen totalitären Gottesstaat wollen ist ja wohl eine Frechheit sondergleichen. Warum gab es dann in diesem Jahr eine Revolution im Iran? Warum dürfen Iraner überhaupt ihren Präsidenten wählen, wenn der Moslem von Grund auf demokratiefeindlich ist?

Für Aaron König kann ich mich nur schämen Pirat zu sein. Leider habe ich erst heute davon erfahren.

Update: Wie ich gerade gelesen habe schreibt der König heute "von Türmen und Tempeln". Leider macht es das ganze nicht wirklich besser.