Donnerstag, 7. Januar 2010

Negativbeispiel "Nexus" für Urheberrecht

Die Erben von Philip K. Dick sind sauer. Google hat einfach so sein Handy "Nexus One" genannt, ohne sie zu fragen. (Bzw. ihnen Geld zu bezahlen) Ihr Argument ist, dass ihr Ahne "Nexus 6" für seine Andoiden im Roman "Do Androids Dream of Electric Sheep" gebraucht hat. (Besser bekannt als Blade Runner)
Zwar haben sei keine Marke eingetragen, aber der Fall sei ja wohl klar. Man versucht hier also den Gebrauch eines lateinischen Wortes zu versilbern. Nicht, dass Dick der Einzige mit der gloreichen Idee gewesen wäre. Bei Google und Wikipedia findet man, das Nexus-Magazin, einen Roman, ein Dateiformat, einen Webbrowsser, mehrere Bands und viele andere Nexi. Dabei ist selbst der englischen Wikipedia "Nexus 6" nicht relevant genug es auf der Seite zu "Nexus" zu erwähnen.
Das Konzept von vererbbarem Urheberrecht ist ja auch logisch. Menschen, die nichts geleistet haben bekommen von Menschen, die etwas leisten, Geld für das was jemand mal geleistet hat.

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